Konsumkredite in der Schweiz

Der Privatkredit wird laut Konsumkreditgesetz (KKG) als ein verzinsliches Darlehen definiert. Bei einer Höhe von 500 bis 80.000 Franken beträgt die Laufzeit mehr als drei Monate. Der Betrag wird nur für private Zwecke genutzt und ist nicht durch hinterlegte Sicherheiten gedeckt.

Mit einem Kredit lassen sich die unterschiedlichsten Bedürfnisse erfüllen. Was ist dieser genau und was sollten Personen dazu wissen, die einen Kredit aufnehmen?

Konsumkredite in der Schweiz Das Wichtigste im Überblick

Dieser Kredit Schweiz wird vereinfacht in zwei Arten differenziert. Offline-Kredit, die durch Besuch des Kreditnehmers in einer Bankfiliale entsteht und Online-Kredite, die über das Internet abgewickelt werden. Bankinstitute offerieren heutzutage beide Optionen. Neuerdings haben Privatpersonen die Option, einander über Online-Kreditmarktplätze Darlehen zu gewähren.

Über einen Kreditrechner lassen sich die Zinsen und Tilgung zusammen in konstanten Raten berechnen. Zudem wird der effektive Jahreszins kalkuliert und ein detaillierter Tilgungsplan ausgegeben.

Wann sind Konsumkredite sinnvoll?

Dies ist von der persönlichen Situation abhängig. In einzelnen Fällen sind die Vor- und Nachteile exakt abzuwiegen. Der Finanzierungswunsch muss in das Budget passen. Es lohnt sich, in ein langlebiges Produkt, wie eine neue Küche oder ein Auto zu investieren. Die Laufzeit des Darlehens sollte immer kürzer als die Laufzeit des Gegenstandes sein.

Wofür eignet er sich nicht?

Dieses Darlehen eignet sich nicht für kurzlebige Anschaffungen und Konsumgüter. In diesem Fall wird mehr Zeit in die Rückzahlung investiert, als die gekaufte Anschaffung einen Profit erzielt. Oft wird hierbei noch viele Jahre für einen einst erfüllten Wunsch bezahlt. Keinesfalls sollten Feiern oder Hochzeiten darüber finanziert werden. Die Freude ist im Gegensatz zur Rückzahlungszeit nur von geringer Dauer.

Die Bedeutung der Bonität

Jeder Antrag erhält eine sorgfältige Prüfung. Zentralisierend ist eine Beurteilung der Kreditwürdigkeit, bzw. die Bonität des eventuellen Darlehensnehmers. Hierbei erfolgt eine Einschätzung, mit welcher Probabilität die Rückzahlung durch den Antragsteller erfolgt. Nur bei einer genügenden Einstufung wird das Darlehen gewährt.

Für die Bonität ist nicht nur die Höhe der Zinsen, sondern auch die Summe des Darlehens von Bedeutung. Es kann durchaus vorkommen, dass eine Bank nicht die ganze Summe bewilligt, wenn Risikofaktoren vorhanden sind. Dies trifft auch dann zu, wenn das Budget für eine höhere Summe erlaubt wurde.

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